Erneuter Sieg von Ryoyu Kobayashi – Timi Zajc slowenischer Hoffnungsträger

Beim legendären Neujahrsspringen in Gramisch-Partenkirchen konnte Ryoyu Kobayashi wieder ein Mal seine derzeit gute Verfassung unter Beweis stellen. Auch wenn es mit 1,9 Punkten Vorsprung auf Markus Eisenbichler sehr knapp war, reichte es zum zweiten Sieg bei der Vierschanzentournee. Den dritten Platz holte sich der Qualifikationssieger Dawid Kubacki aus Polen.

Für Kobayashi bleibt nach seinem zweiten Tagessieg die Chance auf den dritten Grand Slam der Geschichte bestehen. Kobayashi zeigte Weiten von 136,5 und 133 Meter und erzielte 266,6 Punkte.

Markus Eisenbichler aus Deutschland sprang mit 138 und 135 Meter zweimal Bestweite und ergatterte sich 264,7 Punkten wieder Platz zwei. Sein Rückstand auf Platz eins beträgt nun 2,3 Punkte.

Platz drei belegte mit 133,5 und 133 Metern der Pole David Kubacki. Mit dem dritten Platz in der Tageswertung schob sich Dawid Kubacki auch im Tournee-Gesamtklassement auf den dritten Platz. Der Abstand auf den zweitplatzierten Markus Eisenbichler beträgt allerdings schon 20,6 Punkte.

Nur Timi Zajc und Anze Semenic im Finale

Einziger Lichtblick im slowenischen Lager liegt zur Zeit bei Timi Zajc. Timi Zajc (248,7 Pkt.) schaffte mit zwei konstanten Flügen von 132 und 132,5 Metern den Sprung auf Platz 8 und belegt nun in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee mit 514,7 Punkten Platz sieben hinter Kamil Stoch.

Anze Semenic scheiterte im KO-Duell gegen den deutschen David Siegel, konnte sich aber dann mit 124 Metern über die Lucky Looser Wertung in Finaldurchgang schieben. Dort flog Semenic auf 130 Meter und belegte mit 223,9 Punkten Platz 27.

Jernej Damjan erwischte bereits in der Qualifikation einen schlechten Sprung und musste sich heute als 50er Dawid Kubacki geschlagen geben.

Beide Prevc-Brüder und Bor Pavlovcic scheiterten in der Qualifikation

Bor Pavlovcic hatte mit einem Faststurz zu kämpfen und Peter und Domen (Sturz nach der Landung) belegten die Plätze 61 und 64.

„Das war ein schwarzer Tag für das slowenische Skispringen“, sagte Cheftrainer Gorazd Bertoncelj. Nur drei von sechs slowenischen Athleten haben die Qualifikation für das Neujahrsspringen überstanden.

Konsequenz aus schlechten Abschneiden der Prevc-Brüder

Beide traten die Heimreise an und werden nun weiter trainiern.

Von Garmisch-Partenkirchen geht es weiter nach Innsbruck, wo am Donnerstag die Qualifikation auf dem Programm steht.

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